Donald Duck und der 2. Weltkrieg
26. April 2009

Es gibt geschichtliche Hintergrundinformationen und Anekdoten aus der Zeit des 2. Weltkriegs, die hierzulande kaum jemanden bekannt sind. So haben die Disney Studios während des 2. Weltkriegs eng mit der US-Armee zusammengearbeitet und einige “home-front moral-boosting Shorts” produziert, in denen die Alliierten ganz klar auf der weißen, guten Seite stehen und das Nazi-Regime die bösen sind. Einer der extra hergestellten Comicfilme war “Der Fuehrer’s Face” von Walt Disney, welcher 1942 in den Kinos der USA lief. Ursprünglich sollte der Kurzfilm “Donald Duck in Nutzi Land” heißen, aufgrund von Verständnissproblemen wurde der Titel kurz vor Veröffentlichung aber doch noch geändert.

Walt Disney: Donald Duck - Der Fuehrers Face
“Ist we not the Supermen?
Aryan-pure Supermen?
Ja! We ist der Supermen!
Super-duper Supermen!”

In “Der Fuehrer’s Face” erwacht Donald Duck aus einem Alptraum, in welchem er als Munitionsarbeiter im Dritten Reich arbeiten musste. Kaum aufgestanden, salutiert er im Stars&Stripes-Schlafanzug vor dem Schatten der Freiheitsstatue, weil er sie für den Führer hält. Dann sinkt er vor der Statue selbst zu Boden und meint “I am glad to be a citicen of the United States of America“.

Es ist auf jeden Fall interessant zu sehen, wie in den USA bereits den Kleinsten die Thematik des Krieges dargebracht wurde und wie sie dafür medial sensibilisiert wurden.

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2 Kommentare über "Donald Duck und der 2. Weltkrieg"

1027666Shadow

1. 666Shadow | 28. April 2009 um 12:30

SAUGUT XDDD ^^ habs mir grad ohne ton angucken müssen sitz in der schule…. ^^


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2725Hanibalbecter

2. Hanibalbecter | 9. August 2009 um 16:58

Immer wieder erstaunlich wie sehr die Medien damals im Krieg benutzt wurden. Was wäre wohl gewesen, wenn Hitler das Internet gehabt hätte, die Ideologie hätte sich immer weiter verbreitet. Genauso erinner ich mich einmal einen Comic von DC gesehen zu haben indem die Comichelden Captain America an der Front kämpft und der Mann aus Stahl Superman mit Hitler in Angesicht zu Angesicht gerungen hat. Da sieht man mal wie der Jugend damals der Krieg beigebracht wurde. In den USA hatten sie ja ihres Glückes kaum territoriale Schäden. Doch die Amerikaner sind schon ein Völkchen für sich. Die deutschen Wissenschaftler haben seit 1938 an einer Methode gefeilt, die die Kernspaltung als militärische Waffe einsetzbar machen könnte, 4 lange Jahre vor dem Manhattan Projekt, zeitgleich mit den Russen. Doch die Wissenschaftler wollten wohl nicht mehr unter dem Nazi-Regime leiden, da viele von ihnen Juden waren und flüchteten in die USA, wie ich das verstanden habe. Das würde bedeuten, der Krieg hätte anders laufen können, doch wäre die Welt dann besser? Ich wage es nicht, darüber zu spekulieren. Und ich bin auch etwas vom Thema abgekommen.


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